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„Be water my friend“ – Bruce Lee und die Cloud 

Wir nutzen viele bildhafte Umschreibungen für Unnachgiebigkeit und Standfestigkeit: „Wie ein Fels in der Brandung stehen“, „eisenhart bleiben“ oder „sich verwurzeln“. Beharrlichkeit hat zweifelsfrei nicht nur aus sprachlicher Sicht etwas Faszinierendes. Das gilt auch im Unternehmenskontext, denn letztlich ist jede Geschäftsidee der Unnachgiebigkeit ihrer Erfinder zu verdanken. Von etwas derart überzeugt zu sein, dass man es gegen alle Widerstände verteidigt, ist durchaus beachtlich. Aber es blockiert unter Umständen Fortschritt und Weiterentwicklung und fördert nicht die Möglichkeiten einer besseren Zukunft. Wer beispielsweise aus Gewohnheit an alten Methoden oder alter Technologie festhält, weil er eine neue Entwicklung nicht einzuschätzen vermag, kann sein Unternehmen damit gegenüber der Konkurrenz schnell ins Hintertreffen befördern. 

 

Kontrolle und Flexibilität 

Die Devise muss also stattdessen lauten, stets flexibel und offen für Neues zu sein. Kung-Fu-Legende Bruce Lee brachte es in einem Interview von 1971 folgendermaßen auf den Punkt: „Be water, my friend!“ Denn nicht der starre Stein sei eigentlich das Sinnbild für Stärke, sondern das anpassungsfähige Wasser, das auch den stärksten Felsen aushöhlen kann. Kontrolliertheit bei gleichzeitiger Flexibilität und der nötigen Wucht in der Umsetzung, wenn nötig – das mache Wasser so stark. Übertragen auf den Unternehmenskontext kann man ableiten, dass es um das richtige Gleichgewicht dieser beiden Pole geht: Kontrolle und Flexibilität. Nicht dem einen Extrem zu verfallen und damit zu erstarren, aber auch nicht dem anderen und damit außer Kontrolle zu geraten. Beides so gut zu beherrschen wie Wasser – das ist die Kunst. 

Daten müssen fließen 

In diesem Sinne sind auch Unternehmen stets gut beraten, im Hinblick auf Ihre IT flexibel zu bleiben. Auch für sie gilt: „Be water, my friend!“ Internationale Lieferketten, Produktionsprozesse, Vertrieb und Marketing – sie alle sind auf eine flexible IT angewiesen. Informationen und Daten müssen transparent für alle Beteiligten Partner sein und fließen – ganz ähnlich wie WasserDerzeit wird kein anderes Konzept diesen hohen Anforderungen besser gerecht als Cloud-LösungenUnternehmen müssen sich bei Cloud-Services nicht mehr um das Management der Infrastruktur, Lebenszyklen von Serverkomponenten oder regelmäßige Systemupdates kümmern. Die Systeme sind außerdem standortunabhängig einheitlich und jederzeit erreichbar. 

 

Aber vor allem bieten Cloud-Lösungen deutlich mehr Flexibilität und Skalierbarkeit als reine On-Premises-Rechenzentren – zum Beispiel, wenn es darum geht, virtuelle Desktops für neue Mitarbeiter bereitzustellen. Oder die Kolleginnen und Kollegen mit virtuellen Desktops auch im Homeoffice dazu in die Lage zu versetzen, ebenso effizient weiterzuarbeiten wie im Büro. Kein Wunder also, dass diese Dienste seit letztem Jahr besonders stark nachgefragt werden. Eines ist vielen Unternehmen bereits klar: Ohne Cloud wird der digitale Wandel angesichts der stetig steigenden Anforderungen an Vernetztheit und Kommunikation schwierig. Und die meisten ziehen dabei sogenannte Hybrid-Cloud-Lösungen vor. 

 

Das Beste aus beiden Welten 

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie von IDG Research Services, Computerwoche und CIO in Zusammenarbeit mit Dell, Intel, Google Cloud und weiteren großen IT-Unternehmen. Die Hybrid-Cloud vereint eine lokale Infrastruktur vor Ort mit Cloud-Diensten wie beispielsweise Microsoft Azure – und damit ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle mit der flexiblen Skalierbarkeit, inklusive Betrieb durch einen Dienstleister. Unternehmen können auf diese Weise in all den Bereichen international in der Rechner-Wolke arbeiten, wo es sinnvoll ist. Und wenn es um kritische Anwendungen und besonders sensible Daten geht, behalten sie in der privaten Cloud ihres Unternehmens die Hoheit darüber. Das Beste aus beiden Welten, sozusagen. Und darum: „Be watermy friend!“ 

 

 

Hochverfügbarkeit: Was Raubkatzen, IT und Evolution verbindet

 

Hier spinnt ein Dienstrechner mal wieder, dort muckt ein Server im Unternehmen und benötigt Admin-Zuwendung – und meist dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Nichts als Ärger mit der IT! Immer ist irgendwas! Haben Sie das auch schon einmal gedacht? Dann habe ich zwei Zauberworte für Sie: selektive Wahrnehmung und Hochverfügbarkeit. 

Beginnen wir zunächst mit der selektiven Wahrnehmung: Ist wirklich immer irgendwas mit der IT? Oder nehmen sie das in den betreffenden Momenten nur wie durch ein Brennglas wahr? Tatsächlich blenden wir aus, wie viele Dinge gut funktionieren, weil das für uns sozusagen der Modus Operandi ist. Weicht etwas davon ab, gehen bei uns alle Alarmglocken los – diese Ereignisse prägen sich besonders ein. Diese selektive Wahrnehmung hat einen evolutionären Hintergrund, der uns zu denen gemacht hat, die wir heute sind. Stellen wir uns dazu unsere Urahnen aus längst vergangenen Zeiten vor. Hochverfügbar war für sie gar nichts, weder Nahrung noch Wärme noch eine sichere Unterkunft. Sie waren darauf angewiesen, ihre Umgebung genau zu beobachten und Schlussfolgerungen zu ziehen. Wer dabei zugeschaut hat, wie sein Stammeskollege vom Blitz getroffen oder von einem Tiger gefressen wurde, erinnert sich lange daran. Evolutionär bedingt war es also entscheidend, dass wir uns eher an die schlechten Momente erinnern, um aus Fehlern zu lernen. Und dieses Erbe unserer Vorväter tragen wir noch heute in uns. 

 

Die vielen Gesichter der Hochverfügbarkeit 

„Schön und gut“, mögen Sie denken, „und wie hilft Ihnen das jetzt bei Ärger mit Ihrer IT?“ Nun, die gute Nachricht vorweg: Sie werden von einem streikenden Laptop nicht gefressen und von einem ausgefallenen Server nicht erschlagen – außer Sie stehen im falschen Moment sehr, sehr ungünstig. Nehmen Sie diese selektive Wahrnehmung aber dennoch durchaus ernst und nutzen Sie die nächste Ausfallzeit um zu überlegen, wie wichtig es Ihnen ist, derlei Ereignisse zu minieren. Wie viel Ausfallzeit im Laufe eines Jahres wäre für Sie und Ihr Geschäft akzeptabel, bevor vielleicht nicht Ihr Laptop, aber der Kunde Sie frisst? Ein paar Tage, Stunden oder Minuten? Bei der Antwort darauf hilft Ihnen vielleicht die Überlegung, was Hochverfügbarkeit eigentlich ist und worauf sie sich bezieht. 

 

Nehmen wir einmal an, dass Sie einen Webshop betreiben, der auf einem Server gehostet ist. Die Verfügbarkeit des Servers ist sensationell, darum wiegen Sie sich in Sicherheit. Aber dann kommt es beim Shop immer wieder zu Ausfällen und Ihre Kunden sind verärgert. Wie kann das sein? Die Verfügbarkeit bezieht sich in diesem Beispiel auf die Hardwareseite. Die Server sind nämlich auch dann verfügbar, wenn etwas mit dem Shop nicht stimmt, weil er vielleicht durch einen weiteren Dienstleister betreut wird, der womöglich einen Fehler beim letzten Update gemacht hat. Hoppala. Als Webshop-Betreiber ärgern Sie sich natürlich, weil Sie eine andere Art von Verfügbarkeit erwartet hatten. Umso wichtiger ist es also, sich im Vorfeld klar zu machen, welche Verfügbarkeit tatsächlich benötigt wird. Hier hilft ein IT-Dienstleister, der Sie gewissenhaft berät und auf solche Aspekte hinweist, an die Sie im Vorfeld vielleicht nicht unbedingt gedacht hätten. 

 

Auf die Nachkommastellen kommt es an 

Wenn Sie online nach Hochverfügbarkeiten suchen, werden Sie kein einziges Angebot unter 99 Prozent finden. Und das klingt doch schon sensationell! Wer wird denn da so kleinkariert auf etwaige Nachkommastellen achten? Doch genau da liegt der kleine, aber sehr feine Unterschied. Ein System mit einer prozentualen Verfügbarkeit von 99 Prozent bedeutet eine jährlich erlaubte Ausfallzeit von über 80 Stunden, das entspricht mehr als zehn Arbeitstagen. Bei 99,7 Prozent schrumpft diese Zeit schon deutlich auf etwas mehr als einen Tag im Jahr zusammen. Und mit 99,99 Prozent, wie die Microsoft Azure Cloud sie bietet, bewegen wir uns bei Ausfällen von weniger als einer Stunde pro Jahr. Dazu kommt allerdings stets die Verfügbarkeit des Netzes. Wenn beispielsweise bei Bauarbeiten in Frankfurt versehentlich eine Internetleitung gekappt wird, kann ein dort beheimateter Kunde nicht mehr auf seine virtuellen Dienste zugreifen – es sei denn, er wappnet sich mit einer Backup-Lösung via 4G oder 5G, die in einem solchen Fall einspringt und ein Weiterarbeiten ermöglicht.

Eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent lässt sich mit der eigenen IT eines mittelständischen Unternehmens nicht wirtschaftlich abbilden. Dazu müssten die IT-Experten eine 24/7-Notrufbereitschaft haben, die Server redundant an mehreren Standorten bereitstehen und so einige andere teure Checkboxen in der Technik-Wunschliste angeklickt sein. Dabei reden wir noch gar nicht von der Sicherheit gegen Angriffe von außen. Der Cloudservice bietet hier eine wesentlich erschwinglichere Lösung – und Sie müssen Ihren Kunden nie mehr erklären, warum Sie ausgerechnet jetzt ein wichtiges Angebot nicht rüberschicken können, weil die Hardware gerade streikt. Und das wiederum lässt dann bei Ihren Kunden erst gar keine selektive Wahrnehmung irgendeiner Art aufkommen. 

 

Anaxco IT-Sicherheit Teaserbild Mann bekommt Schlag ins Gesicht Cybersecurity IT-Sicherheit Datensicherheit Cyberkriminalität Cloud Hackerangriff

Strategie: „Everybody has a plan until they get punched in the mouth“

Mike Tyson wurde im Alter von nur 20 Jahren zum jüngsten Schwergewichtschampion der Boxgeschichte. Als „Iron Mike“ machte er sich einen Namen für seine harten Schläge, die vielen seiner Kontrahenten schon vor dem Match Respekt einflößten. Wer gegen ihn gewinnen wollte, musste nicht nur mental fit sein, sondern auch strategisch klug agieren können. 

So wie Evander Holyfield. Der stieg 1996 zu einem Kampf gegen Mike Tyson noch einmal in den Ring, den er eigentlich vier Jahre zuvor schon verlassen haben wollteDie Wetten standen 15:2 gegen ihn. Doch Holyfield rechnete sich selbst gute Chancen gegen „Iron Mike“ aus, wenn er seinen Plan umsetzten könnte. Mike Tyson, im Vorfeld auf die möglichen Strategien seines Gegners angesprochen, meinte dazu nur: „Everybody has a plan until they get punched in the mouth.“ Und dann geschah das Unerwartete: Holyfield gewann tatsächlich gegen den vermeintlich überlegenen Schläger, weil er einen Plan hatte und diesen während des Matches anpassen konnte. Und zwar trotz aller harten Schläge, die er einstecken musste. 

 

IT ist wie Boxen – nur ohne Rippenbrüche 

Die Moral von der Geschichte wird allerdings oft falsch ausgelegt. Everhält sich keineswegs so, dass Tyson etwas gegen Strategie oder Pläne hätte. Ohne Vorbereitung und Training hätte auch er es sonst nicht bis an die Spitze des Boxolymps geschafft. Die Frage ist vielmehr, wie man reagiert, wenn man den ersten harten Treffer einsteckt – und zwar trotz aller sorgfältigen Planung. Wie hält man sich im Ring? Das gilt nicht nur für den Boxsport, sondern auf einer übertragenen Ebene für viele Bereiche, und im Besonderen für die IT. Ein realistischer Plan, der den Anforderungen des Unternehmens gerecht wird, ist die Grundlage aller weiteren Entscheidungen. Das beginnt bei der Abwägung des passenden Betriebskonzepts, ob eigene Serverhardware, der Weg in die Cloud oder doch erst in ein externes Rechenzentrum. Besonders aktuell ist derzeit das Thema Datensicherheit, Cyberkriminalität boomt. Wer zu weit weg von seinen Anforderungen plant, Bedrohungssituationen falsch einschätzt oder gar IT-Sicherheitsaspekte völlig ignoriertder läuft Gefahr, schon beim ersten schweren Treffer im übertragenen Sinne auf die Bretter zu gehen.  

 

Harte Punches und flexible Planung 

Tyson und Holyfield haben eines gezeigt: Auch der beste Plan wird den ersten Schlag ins Gesicht nicht unbeschadet überstehen. Aber es ist wichtig, einen guten Plan und eine ausgeklügelte Strategie zu haben. Man will dem ersten heftigen Punch möglichst lange ausweichen und selbst angreifen. Wenn er dann doch trifft, gilt es zu improvisieren, nicht auf die Bretter zu gehen und sich schnell der veränderten Realität nach dem ersten Punch anzupassen. damit nicht direkt der Knock-out folgt. Ein guter Plan übersteht diesen harten Punch in seiner grundsätzlichen Strukturweil er flexibel angepasst werden kann. Weil er bestimmte Szenarien beinhaltet und alle Beteiligten schnell wissen, wie sie wieder aus den Seilen kommen. Dass solche harten Schläge trotz aller guten Planung auch treffen können, steht außer Frage. 

Daran hat auch Evander Holyfield damals nicht gezweifelt. Um darauf vorbereitet zu sein, hilft der richtige Partner an seiner Seite. Einer, der das Business kennt und im Sparring mit dem Kunden wichtige Tipps aus der IT-Praxis geben kann. Sozusagen ein Trainer, der sich nicht darauf verlässt, dass es schon irgendwie gut gehen wird und diese schweren Schläge niemals kommen. Sondern ein echter Partner, der seinen Kunden bestmöglich darauf vorbereitet, nicht gleich K.O. zu gehen. Zum Beispiel, indem er ihm hilft sich darauf vorzubereiten, wie man sich gegen Serverausfälle wappnet. Oder auch, wie man im schlimmsten Falle schnellstmöglich wieder die Betriebsfähigkeit herstellen kann. Und was bei einem Hackerangriff zu tun ist. Entscheidend ist, zusammen mit dem Partner die angemessene und sichere IT-Struktur zu eruieren, einzuführen und sie auf einem hohen Niveau immer wieder anzupassen – und zwar bevor der Punch kommt. Denn wer erst einmal benommen auf die Bretter geschickt wird, hat definitiv gerade keinen Kopf für strategische Visionen. 

Übrigens, wenn Sie sich das mit den Plänen und den Punches einmal vom „Baddest Man on the Planet“ höchstselbst erklären lassen wollen: Mike Tyson ist seit dem Ende seiner Boxerkarriere als Keynote Speaker unterwegs. Wenn es um IT-Themen geht, sollten Sie allerdings besser jemanden fragen, der sich damit auskennt. Ich könnte Ihnen da jemanden empfehlen … 

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Warum Azure die Wolke sieben unter den Clouds ist 

 

Die grundsätzliche Frage, ob Cloud Computing heute Sinn macht, hört man glücklicherweise kaum noch. Vielmehr geht es in Gesprächen mit Firmen darum, wann der Umzug in die Rechnerwolke Sinn macht, wie umfangreich er sein sollte und welche man nutzt. Während das wie immer eine Fallentscheidung je nach Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ist, können wir das wohin einheitlich beantworten: Microsoft Azure. Dafür gibt es mehrere Gründe: 

 

Hervorragender DatenschutzNicht erst seit der DSGVO ein wichtiges Thema. Um sicherzustellen, dass die strengen europäischen Datenschutzverordnungen erfüllt werden, kommen aus unserer Sicht nur Server in Deutschland oder innerhalb des EU-Hoheitsgebiets in Frage. Microsoft verspricht, dass es keinen unautorisierten Zugriff auf Kundendaten gibt. Der IT-Gigant aus Redmond nimmt dieses sensible Thema sehr ernst und bietet auf mehreren Ebenen vertragliche Zusicherungen für die Einhaltung des Datenschutzes. Das Compliance-Level und Sicherheitsniveau sind dabei strenger als bei anderen Cloudlösungen am Markt. Kaum verwunderlich, steht Microsoft doch aufgrund seiner Größe und Marktbedeutung besonders stark unter Beobachtung. Mehr noch: Ob Ihr Unternehmen alle erforderlichen ISO 27001- und DSGVO-Regularien bei der Nutzung von Office 365 und Microsoft Azure einhält, zeigt Ihnen ein Dashboard „Compliance Manager“ an. 


Hochverfügbarkeit: Microsoft garantiert eine Erreichbarkeit der Cloud-Umgebung von 99,95 Prozent im Jahr durch Redundanz innerhalb eines Datencenters. Das entspricht einer minimal erwarteten Verfügbarkeit von über 8.750 Stunden und einer maximal erlaubten Ausfallzeit von nur wenigen Stunden innerhalb zwölf Monaten und bedeutet: Fällt eine Instanz aus, knüpft die zweite, redundante nahtlos daran an – die Anwender merken in der Regel nichts davon, die Daten bleiben erhalten. Höhere Verfügbarkeiten für besonders kritische Anwendungen sind möglich, indem die Redundanzen in Rechenzentren aus unterschiedlichen Regionen gespiegelt werden. 


Klare KostenübersichtMit Microsoft Azure nutzen Sie exakt die Performance, die Sie tatsächlich benötigen. Dazu ist es wichtig, den Bedarf im Vorfeld genau zu analysieren. Azure ist beliebig konfigurierbar, und weil man dabei vieles beachten muss, unterstützen wir Sie als IT-Dienstleister dabei, die geeignete Konfiguration für Ihren Bedarf zu finden. Ändert sich etwas, weil das Unternehmen wächst oder in einer Krise Einsparungen vornehmen muss, lässt sich die Cloudumgebung zudem entsprechend schnell skalieren. Die Kosten bleiben im Vorfeld kalkulierbar, böse Überraschungen aufgrund von Hardware-Ausfällen und Nachteinsätze der unternehmenseigenen IT-Abteilung um zu retten, was zu retten ist, sind passé. 

 

 

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Auch in der Logistik gilt: „Uber yourself before you get Kodaked“

„Never change a running system“ ist ein sehr weit verbreitetes Motto – nicht nur, aber auch in der Logistik. Es klingt nur logisch und man ist geneigt, dem unumwunden zuzustimmen. Aber eigentlich ist das nur eine andere Formulierung für: „Lassen wir alles beim Alten, denn das haben wir immer schon so gemacht.“ Und diesen Satz würden dann schon weit weniger von Ihnen guten Gewissens unterschreiben. Auch wenn er tatsächlich recht häufig praktiziert wird.

Denn mal ehrlich: Wie lange wird die ein oder andere programmierte Insellösung aus den 80ern oder 90ern in Speditionen durchgeschleppt, weil sie eben funktioniert – und ein Umstieg komplex und teuer erscheint? Und wie steht es um alte Server mit Betriebssystemen, für die es längst keinen Support mehr gibt? Auch hier gibt es genügend Beispiele für Unternehmen, die sich mit alter Hard- und Software belasten. Nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil eine Veränderung auch eine Veränderung der etablierten Prozesse bedeuten würde.

Früher Kataloge gewälzt, heute Onlineshops durchstöbert
Dabei gibt es reichlich warnende Beispiel dafür, was Unternehmen schlimmstenfalls droht, die an ihren Prozessen festhalten und sich nicht für Veränderungen öffnen wollen. Eines der prominentesten Beispiele hierzulande ist das Versandhandelshaus Quelle. Dazu folgende kleine Anekdote: Im Rahmen einer Fraunhofer IML-Veranstaltung, bei der es um Internetshops ging, fiel folgende Aussage eines damaligen Mitglieds des Managements bei Quelle: „Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass unsere Kunden auf das Vergnügen verzichten wollen, in unserem Katalog zu blättern.“ Heute müssen wir beinahe automatisch darüber schmunzeln, aber damals konnte er diesen Satz sagen, ohne ausgelacht zu werden. Immerhin erzielte Quelle 2001 einen Umsatz von fast vier Milliarden Mark – und zwar nur im ersten Halbjahr. Gleichwohl sanken die Gewinnmargen zunehmend. Und was war die daraus gezogene Konsequenz? Quelle beschloss, das Katalogsortiment neu zu gestalten. Anders als oft behauptet, blendete das Unternehmen das Onlinegeschäft aber keineswegs aus. Perspektivisch komme dem große Bedeutung zu, hieß es 2001 im Tagesspiegel. Nur blieb das klassische Versandhausgeschäft eben zu lange im Fokus, andere Onlinehändler hängten Quelle rasch ab. Acht Jahre später war das Unternehmen dann am Ende.

Ebenso wie Quelle schwor auch Kodak zu lange auf Papier: Beim Wechsel von analogen zu Digitalkameras war das einstmals riesige Unternehmen plötzlich kein Thema mehr. Neue Absatzmärkte waren nur unzureichend erschlossen und das Kerngeschäft brach zu schnell weg – das Aus für den Filmhersteller folgte prompt. Und weil sie in diesem Zusammenhang selten genannt werden, will ich auch Beispiele aus der Hard- und Softwarewelt nicht ausblenden: Computerhersteller Nixdorf, der sich auf Großrechner spezialisiert hatte, war nach Rekordumsätzen Mitte der 80er Jahre innerhalb von nur fünf Jahren schon in ernsten Schwierigkeiten und wurde 1990 von Siemens gekauft. Im heiß umkämpften Markt der Personal Computer, die immer günstiger und leistungsfähiger wurden, konnte der Computerbauer nicht mithalten. Und wenn Sie bereits in diesen Jahren schon einen Computer genutzt haben, werden Sie sich noch an Softwaretitel wie WordPro, VisiCalc oder Lotus 123 erinnern. Das waren die Standards. Kein Weg führte daran vorbei. Und was nutzen Sie heute?

„Uber yourself before you get Kodaked“
Es ist also nicht so, als wären Unternehmen aus der IT-Welt per se anpassungsfähiger. Die Frage, die alle Firmen branchenübergreifend und gleichermaßen betrifft, ist die nach Veränderungsbereitschaft. Es sollte nicht „never change a running system“ heißen, sondern „regularly change a running system.“ Oder, wie es im Silicon Valley heißt: „Uber yourself before you get Kodaked.“ In der Logistik passiert seit einigen Jahren schon einiges, das darauf hinweist, dass ein „Weiter so!“-Denken und Aufschieben von Digitalisierungsprojekten kein Garant für Unternehmenserfolg in den kommenden Jahren sein wird. Weder im Mittelstand noch für Konzerne.

Die vielbeschworenen digitalen Speditionen sind keine Übergangserscheinungen. Sicher, damit sind Investitionen verbunden. Aber die Frage sollte nicht sein, wie lange sich die noch aufschieben lassen. Denn dass sie unumgänglich sind, steht fest. Mit jedem Jahr, das vergeht, werden sie nur komplexer und teurer. Online-Frachtbörsen oder Vergleichsportale für Speditionen sind bereits Realität – und nicht erst seit gestern. In zahlreichen Anwenderberichten können Sie zudem online nachlesen, welche Effizienzgewinne Logistiker mit Soft- und Hardwareumstellungen erzielen. Oder sogar mit der kompletten Auslagerung ihrer IT-Betriebsstruktur. Was es also vor allem braucht, ist die Entschlossenheit, sich auf die kommenden Veränderungen einzustellen. Bestehende Prozesse grundlegend hinterfragen. Damit Sie am Ende nicht wie Quelle darüber philosophieren, wie sie ihren Katalog schöner machen können. Sondern damit sie neue Wege einschlagen und konsequent verfolgen können.

„Digital jetzt“: Projektförderung nutzen!

Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt den Mittelstand bei der Digitalisierung

mit bis zu 50 Prozent der Projektkosten.

Wir verhelfen Ihnen zur Förderung – erfahren Sie hier mehr dazu.

 

Analog war gestern

Analog war gestern

 

Prozesse digitalisieren, Systeme modernisieren, Potenziale nutzen: Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat sich auf die Fahne geschrieben, die Digitalisierung des Mittelstands voranzubringen. Die konkrete Botschaft lautet: Betriebe, die ab September 2020 IT-Projekte planen, können sich auf 50 Prozent Förderung (bis zu 50.000 Euro) freuen – wenn sie bestimmte Vorgaben erfüllen.

Mit der Initiative will das BMWi die Sicherheit von IT-Systemen stärken und die IT-Kompetenz in den Unternehmen fördern. Dementsprechend werden neben Hardware und Software auch die Weiterbildung der Mitarbeiter finanziert. Entscheidend für die Zuteilung der Förderung ist, dass der Antrag ein Gesamtkonzept darstellt, mit Status quo, Projektzielen, konkreten Vorhaben, geplanten Organisationsverbesserungen oder sogar neuen Geschäftsmodellen. Darüber hinaus sollte immer auch ein angemessener Schulungsanteil zum Umsetzungsplan gehören – damit ersichtlich wird, wie das Unternehmen mit seinen Angestellten die Verbesserungspotenziale erschließt. So will das BMWi die Wettbewerbschancen des Mittelstands verbessern.

Konkret bedeutet das für Sie, dass wir gemeinsam mit Ihnen beispielsweise Ihre IT in unser Rechenzentrum umziehen können. Dort profitieren Sie sowohl von skalierbaren IT-Kosten als auch von kostengünstigen und sicheren Hochverfügbarkeitslösungen. Dann sind Ihre Systeme gegen Fremdzugriff von außen geschützt und Sie können neuen Mitarbeitern leichter einen IT-Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Oder Sie führen eine unserer Softwarelösungen aus den Bereichen Logistik beziehungsweise Business Intelligence neu ein. Damit verbessern Sie die Organisation Ihrer Abläufe, steigern den Deckungsbeitrag und verbessern so Ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Die Förderung des BMWi steht für alle Betriebe zwischen drei und 499 Mitarbeitern zur Verfügung, die ihr Digitalisierungsprojekt noch nicht gestartet haben. Sie gilt in der Regel für Projekte, die sich innerhalb von zwölf Monaten umsetzen lassen, und kann bis Ende 2023 beantragt werden.

Achtung: volle 50 Prozent Förderung gibt es nur bis zum 30.06.2021, danach verringert sich der Förderanteil. Deshalb empfehlen wir Ihnen im Sinne des Projektmottos, direkt anzufangen: „Digital jetzt“!

„Digital jetzt“ – die BMWI-Förderung im Überblick:

Wer? Unternehmen mit 3-499 Mitarbeitern mit Projektstandort in Deutschland

Was? Digitalisierung – Hardware, Software, Mitarbeiterschulungen

Wieviel? Förderung in Höhe von 50 Prozent (bis 30.06.2021, danach 40 Prozent) der Projektkosten bis 50.000 Euro (40.000 Euro ab 01.07.2021) Zuschuss (für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, 45 Prozent bis 250 Beschäftigte, darüber 40 Prozent; ab 01.07.2021 jeweils 10 Prozent geringerer Förderanteil)

Wann? Ab 07.09.2020 bis 31.12.2023

Voraussetzungen: Projektbeschreibung mit Zielen, Qualifizierungsmaßnahmen, Organisationsverbesserungen, neuen Geschäftsfeldern oder -modellen

 

 

 

 

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Den eigenen Top-Nachwuchs selbst heranziehen

Ausbildung bei der Anaxco GmbH

Fünf Auszubildende lernen aktuell ihr Handwerk bei Anaxco, elf ehemalige sind längst zu festen Stammkräften aufgestiegen. Für unser Unternehmen ist die Ausbildung ein besonders wichtiges Personalgewinnungs- und Zukunftssicherungsinstrument. Denn ähnlich wie im Fußball setzt Anaxco im Wettbewerb mit Großunternehmen darauf, seine Top-Talente selbst zu entwickeln.

Im IT-Bereich stehen wir in besonders großer Konkurrenz um Fachkräfte. Als Unternehmen aus der Provinz können wir bei fertigen Fachkräften mit unserem Standort nicht punkten. Wir setzen deshalb auf den Nachwuchs und legen insbesondere Wert auf die ganz persönlichen Faktoren, mit denen wir uns auszeichnen wollen. Uns ist es wichtig, eine kreative Arbeitsumgebung zu schaffen und Persönlichkeiten Raum zur Entwicklung zu bieten. Bei uns findet man deshalb auch echte Typen mit Ecken und Kanten – die von ihrer Arbeit begeistert sind und genau wissen, was sie tun. Wir machen Individualisten keine Vorgaben zu ihrem Auftreten. Für uns ist deutlich wichtiger, dass sie Spaß an ihren Aufgaben haben und wir ihnen die technologischen Herausforderungen bieten, nach denen sie suchen.

Die Ausbildung bei Anaxco verfügt über einen hohen Praxisbezug. Nach ersten Übungsprojekten binden wir unseren Nachwuchs schon früh ins Tagesgeschäft ein – immer in sorgfältiger Abwägung, was sie bereits zu leisten im Stande sind. Was uns auszeichnet, ist ein frisches dynamisches Team, dessen authentische Begeisterung spürbar ist. Das macht uns attraktiv für junge Leute. Denn bei uns ist der Übergang von Hobby zu Job oft fließend. Beruf und Berufung gehen fast nahtlos ineinander über.

Während der aktuellen Covid-19-Pandemie erleben wir, dass das Thema Logistik wesentlich greifbarer wird und insbesondere von unseren jungen Kollegen als spannendes Umfeld empfunden wird. Die Mehrzahl unserer Kundenprojekte hat einen starken Logistikbezug – im Bereich der Business Intelligence, bei dem es um schnelle exakte Datenauswertung geht, entstammen sogar mehr als 80 Prozent unserer Kunden dem Logistikbereich.

Insgesamt absolvieren an den beiden Standorten in Schwelm/Sprockhövel und Würzburg derzeit fünf unserer 59 Mitarbeiter ihre Ausbildung. Drei von ihnen sind angehende Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Ausbildungsschwerpunkt der beiden anderen ist die Systemintegration

Auch während der aktuellen Einschränkungen läuft die Ausbildung unverändert weiter – als IT-Unternehmen schulen wir schon immer einen beträchtlichen Anteil der Inhalte digital. Auch Prüfungen laufen hier in Nordrhein-Westfalen ganz normal weiter, vor Kurzem hat unser Azubi Christian seinen Abschluss zum Fachinformatiker für Systemintegration erfolgreich geschafft.

Wenn sich überhaupt etwas an der Ausbildung bei uns durch die derzeitigen Einschränkungen verändert hat, dann ist es der Bewerbungsprozess. Hier kann ein erstes Kennenlernen vor einem vertieften Gespräch derzeit auch mal online vor der Kamera stattfinden. Insgesamt sind wir aber seit vielen Jahren schon in der angenehmen Situation, dass wir als attraktiver Arbeitgeber für angehende Auszubildende wahrgenommen werden. Bewerbungen erhalten wir ausschließlich über unsere Website und persönliche Kontakte. Dazu tragen zwei Faktoren sicher ganz wesentlich bei: Wir legen viel Wert darauf, ein kreatives, inspirierendes Arbeitsumfeld zu bieten, in dem sich alle auf Augenhöhe begegnen. Das bildet sich besonders in der Einrichtung unserer neuen Räume in Sprockhövel ab. Darüber hinaus ist unsere Muttergesellschaft, die Spedition Schmidt-Gevelsberg, als Unternehmen der Hans-Grünewald-Stiftung schon seit Jahrzehnten in der Trägerschaft einer sozialen Institution. Davon sind auch unsere Unternehmenskultur und der Umgang mit unseren Mitarbeitern geprägt. Hier zählt der Mensch zuerst – vor allen wirtschaftlichen Kriterien.

 

„Auch nach meiner Ausbildung bin ich sehr gerne bei Anaxco geblieben, weil hier einfach ein tolles Team arbeitet. Als Kollegen sind wir jederzeit füreinander da – auch wenn einer schon im Feierabend ist und der andere noch nicht. Vom ersten Tag an habe ich außerdem großes Vertrauen erlebt, profitiere immer wieder von flexiblen Arbeitszeiten. Gleichzeitig spüre ich, dass wir wichtige Software programmieren, deren Ausfallsicherheit viel für unsere Kunden bedeutet.“

  Alexej Lang, Anwendungsentwickler Business Intelligence