Erfolg auf ganzer Linie

Andreas Schmid Logistik hat die TMS-Lösung von Anaxco eingeführt

Jetzt geht’s ans Feintuning

Andreas Schmid Logistik hat die TMS-Lösung von Anaxco eingeführt – Prozesse schrittweise optimieren

Das System läuft stabil. In diesen ebenso kurzen wie entscheidenden Satz lässt sich die TMS-Einführung (Transport-Management-­System) bei Andreas Schmid Logistik in Gersthofen zusammenfassen. Mit gerade einmal vier Wochen Verspätung ging dort die AX Cargo­suite von Anaxco in den Realbetrieb. Und dies trotz eines ziemlich ambitionierten Zeitplans. So hatte die durch Apari Consulting begleitete Ausschreibung Ende 2014 stattgefunden, der Vertragsabschluss – und damit der eigentliche Startschuss – erfolgte im März 2015.

Dabei handelt es sich bei der Anaxco AX Cargosuite streng genommen um mehr als ein reines TMS. „Wir wollten keine Einbahnstraße begehen und haben uns daher für eine Stan­dard­lösung entschieden“, erläutert ­Armin Dullinger, Bereichsleiter von ­Andreas Schmid Logistik. Denn die Anaxco AX Cargosuite setzt auf der Unternehmenssoftware Micro­soft Dynamics AX auf.Die bietet zum einen noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten, als dies bei einem reinen TMS der Fall ist. "Zum anderen hat Microsoft natürlich ganz andere Möglichkeiten, diese ERP-Lösung weiterzuentwickeln", berichtet Anaxco-Geschäftsführer Gunnar Zeisler. Den Logistik-Zuschnitt übernimmt dann die Branchenlösung AX Cargosuite. Doch ist das Team um Zeisler dabei, den Umfang des Systems beständig zu erweitern – und zwar mit jedem Projekt. "Auch bei Andreas Schmid Logistik ging es nicht darum, Speziallösungen umzusetzen. Vielmehr haben wir unsere internen Strukturen und Prozesse so angeglichen, dass wir im Standard arbeiten können", sagt Dullinger.

Die Anaxco AX Cargosuite ist eine Standard-LösungDennoch gab es bei der Software-Einführung der Anaxco AX Cargosuite Anpassungsbedarf. "Die Erweiterungen gehören unserem Empfinden nach aber ohnehin in den Standard, sodass wir diese für die Allgemeinheit umgesetzt haben", erläutert Zeisler. Dazu zählt unter anderem die Integration der Daten von Cadis, dem operativen TMS der Systemkooperation IDS (aus dem Hause ­Kratzer Automation), in der ­Andreas Schmid Logistik Gesellschafter ist.Des Weiteren stehen noch das Integrieren des Partner-Clearings bei IDS sowie die Vertriebsprozesse mittels CRM-System (Customer Relationship Management) auf der To-do-Liste. "Es ist wie bei der Eisbergtheorie: 20 Prozent der Möglichkeiten haben wir umgesetzt. Das reicht, um das Tagesgeschäft gut zu machen. Das verbliebene Potenzial von 80 Prozent gilt es jetzt nach und nach zu heben", erklärt Dullinger. Darunter auch eine stärkere Automatisierung.

Das alles stellt natürlich große Anforderungen an die Mitarbeiter. "Im Laufe des Projekts haben sich sogar Key User herausgebildet, die wir nicht auf dem Zettel hatten. Diese treiben mit uns das Ganze weiter voran", sagt Dullinger. Denn ohne den Input aus den Fachabteilungen geht es nicht. Wobei die Mitarbeiter dennoch flexibel genug sein müssen, neue Prozesse zuzulassen. Denn auch wenn das IT-System stabil läuft – mindestens ebenso wichtig sind die standardisierten Prozesse, die bei Andreas Schmid umgesetzt wurden und auch noch umgesetzt werden. 

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